Die Schwangerschaft verleitet zum „Essen für zwei“, obwohl die Wissenschaft heute bewiesen hat, dass das nicht nötig ist. Fasten während der Schwangerschaft ist natürlich verboten, nach der Geburt allerdings meistens die einzige Möglichkeit, den Körper wieder in Form zu bringen. Da gibt es natürlich Einschränkungen, die es aber auch während der Schwangerschaft schon gibt. Nicht jedem Appetit und Heißhunger, den es während der neun Monate zu bewältigen gibt, muss man im Überfluss nachgeben. Ablenkung und ausgewogene Ernährung, die alle Bedürfnisse des schwangeren Körpers aus medizinischer Sicht abdeckt, helfen wenigstens in den meisten Fällen, die Attacken vor dem Kühlschrank oder auf dem Weg zum nächsten Schnellimbiss zu überwinden, ohne dabei zu viel zuzunehmen. Dass man ohne einige Pfunde zu viel aus der Schwangerschaft herausgeht, ist sehr selten – ebenso wie jede Frau anders damit umgeht, sie wieder loszuwerden.
Das Stillen ist für das Neugeborene grundsätzlich am gesündesten, was aber auch einen Fortbestand der Einschränkungen bedeutet. Ob das Gewürze, besonders fette Speisen oder Alkohol betrifft: Es bleibt schwer, weil sich die frisch gebackene Mama nicht einfach einmal gedankenlos etwas gönnen darf. Das Fasten, sollte es in Erwägung gezogen werden, muss also auch auf die Zeit nach dem Stillen verschoben werden. Ist erst einmal abgestillt, kann frei bestimmt werden, ob eine Diät, eine Zeit der kargen Ernährung oder direktes Fasten, zum Beispiel nach einem Heilfasten Plan, das Beste für die eigene Einstellung wäre. Tatsache ist, dass die Konsequenz, mit der man in der Schwangerschaft und in der Stillzeit leben musste, auch für das Abnehmen beibehalten werden muss, ganz gleich, ob das nun für eine Fastenkur, eine Diät oder einfach nur das berühmte FDH, begleitet von Sport und Bewegung gilt.