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Oktober 21st, 2010 | Author: Redakteur

Diät: Alleine bei diesem Wort bekommen manche Menschen schon Magenschmerzen. Immerhin bedeutet dieser Begriff für sie vor allem Verzicht auf alles, was gut schmeckt, was sie gerne essen. Hunger nach dem Essen, vor allem aber in der Nacht bestimmt in dieser Zeit das Leben. Kaum hat man die spärliche Mahlzeit hinunter gewürgt – von Genuss kann ja sowieso keine Rede sein – knurrt es aus der Magengegend schon wieder nach Art eines wilden Löwen, der seit Wochen nichts zum Jagen erwischt hat. Die Erfolge auf der Waage halten sich in Grenzen; so macht auch die Diät keinen Spaß.

Wer diese Gefühle bezüglich seiner zahlreich versuchten Diäten kennt, hat bisher etwas falsch gemacht. Eine Diät zu machen, bedeutet nämlich nicht zwangsläufig, Hunger leiden und auf alles verzichten zu müssen. Das ist der Fall, wenn man bislang 2000 Kalorien pro Mahlzeit verschlungen hat, und nun plötzlich 1000 pro Tag ausreichen sollen. Das ist aber nicht der richtige Weg, denn eine solche Diät ist zum Scheitern verurteilt, bevor sie angefangen hat. Hier ist ein langsames Herabsetzen der Mahlzeiten viel sinnvoller, denn nur so besteht eine Chance zum Durchhalten. Radikal und mit aller Macht eine Gewichtsreduktion durchsetzen zu wollen, heißt nichts anderes, als nach einem schnellen Erfolg mindestens das verlorene Gewicht wieder zuzunehmen.

Sparsam zu kochen, bedeutet, Fette einzusparen, mächtige Dinge durch leichte Beilagen zu ersetzen und sofort dann mit dem Essen aufzuhören, wenn man satt ist. Das ist zwar keine Diät im herkömmlichen Sinne, aber dafür eine Aussicht darauf, längerfristig abzunehmen und das Gewicht auch halten zu können, wenn einmal eine Ausnahme auf dem Speiseplan steht. Die Belohnung mit einem Stück Kuchen oder einem Riegel Schokolade fällt hier dann nicht so sehr ins Gewicht.

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