Die Schwangerschaft verleitet zum „Essen für zwei“, obwohl die Wissenschaft heute bewiesen hat, dass das nicht nötig ist. Fasten während der Schwangerschaft ist natürlich verboten, nach der Geburt allerdings meistens die einzige Möglichkeit, den Körper wieder in Form zu bringen. Da gibt es natürlich Einschränkungen, die es aber auch während der Schwangerschaft schon gibt. Nicht jedem Appetit und Heißhunger, den es während der neun Monate zu bewältigen gibt, muss man im Überfluss nachgeben. Ablenkung und ausgewogene Ernährung, die alle Bedürfnisse des schwangeren Körpers aus medizinischer Sicht abdeckt, helfen wenigstens in den meisten Fällen, die Attacken vor dem Kühlschrank oder auf dem Weg zum nächsten Schnellimbiss zu überwinden, ohne dabei zu viel zuzunehmen. Dass man ohne einige Pfunde zu viel aus der Schwangerschaft herausgeht, ist sehr selten – ebenso wie jede Frau anders damit umgeht, sie wieder loszuwerden.
Das Stillen ist für das Neugeborene grundsätzlich am gesündesten, was aber auch einen Fortbestand der Einschränkungen bedeutet. Ob das Gewürze, besonders fette Speisen oder Alkohol betrifft: Es bleibt schwer, weil sich die frisch gebackene Mama nicht einfach einmal gedankenlos etwas gönnen darf. Das Fasten, sollte es in Erwägung gezogen werden, muss also auch auf die Zeit nach dem Stillen verschoben werden. Ist erst einmal abgestillt, kann frei bestimmt werden, ob eine Diät, eine Zeit der kargen Ernährung oder direktes Fasten, zum Beispiel nach einem Heilfasten Plan, das Beste für die eigene Einstellung wäre. Tatsache ist, dass die Konsequenz, mit der man in der Schwangerschaft und in der Stillzeit leben musste, auch für das Abnehmen beibehalten werden muss, ganz gleich, ob das nun für eine Fastenkur, eine Diät oder einfach nur das berühmte FDH, begleitet von Sport und Bewegung gilt.
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Die Firma Vorwerk verkauft nicht nur Staubsauger, sondern auch ein Küchengerät mit dem Namen Thermomix. Mit der Bezeichnung ist eigentlich schon alles gesagt. „Thermo“ für die Hitze, und das „mix“ erklärt sich auch von ganz alleine. Man hat mit diesem, zugegeben nicht ganz günstigen Gerät also einen Mixer, mit dem man auch kochen kann. Das schreit geradezu nach gesunden Speisen, wie etwa Gemüsesuppen. Alles, was man in der Suppe haben möchte, wird in einem Arbeitsgang zerkleinert bis hin zum Püree, dabei erhitzt und gekocht, sodass alles gleich aus der Kanne in den Suppenteller gegossen werden kann.
Eine Zwiebel, Lauch, Möhren und Kartoffeln ergeben schon eine perfekte, sämige Suppe. Gewürzt wird das alles mit etwas Salz und vielleicht etwas Instant Brühe. Eine Zucchini, Broccoli, Rosenkohl und viele andere Leckereien mit hohem Vitamingehalt sind ebenso schnell geputzt, grob zerkleinert und in die Metallkanne gegeben. Zusätze, wie Sahne, sind zwar nicht so ganz gesund, verleihen aber der Suppe einen bombigen Geschmack. Wer hätte gedacht, dass es eine Maschine gibt, in der Spargelschalen zur Suppe werden können, ohne dass man sie absieben muss? Wer ganz genau nach Rezept arbeiten will, kann die Wundermaschine auch gleich als exakte Waage benutzen. Für Quarkspeisen, ganz ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker, mit einem genau bemessenen Zuckeranteil oder Süßstoff eignet sich der Thermomix auch, denn man kann die Kochfunktion auch deaktivieren. Wer keine Obststücke mag, kann schlemmen bis zum Abwinken, denn der Mixer wird alles in feinste Bestandteile zerlegen. Eine Anschaffung, die sich lohnt, wenn man einfach, aber dennoch gesund und ohne Fertigprodukte kochen will.
Der Weg vom trägen Sofasitzer zu einem sportlichen Menschen ist sicher nicht einfach. Dafür lohnt sich aber der Aufwand, das Leben in Sachen Sport umzustellen, denn, wie jeder weiß, lebt man einfach viel gesünder. Verbringt man sein Leben sehr passiv, ohne Bewegung, werden sich zwangsläufig irgendwann gesundheitliche Probleme einstellen, die nicht nur im Übergewicht alleine liegen. Übergewicht macht zunächst nur die Wege schwerer, die Arbeiten anstrengender und das Leben schwerfällig. Die Kilos auf den Rippen sind jedoch auch für den Körper nicht gut: Durchblutung und Kreislauf leiden, das Cholesterin steigt, und über die Jahre kann sich sogar eine Diabetes Mellitus entwickeln – die Zuckerkrankheit.
Frühzeitig aktiv zu werden, ist der Rat jedes Arztes. Ernährung ist auch ein wichtiges Thema, wobei ja immer noch die Faustregel gilt, dass jede Sünde, zum Beispiel ein Stück Sahnetorte, sich durch ausreichend Bewegung wieder wettmachen lässt. Nicht jeder kann aber ein Ausdauerläufer werden, nicht jeder ein begeisterter Besucher im Fitness Studio, wo dann mehrere Stunden an den Geräten verbracht werden. Je nach persönlicher Einstellung ist vielleicht das Studio daheim der richtige Weg, da man das Angebot stets verfügbar hat, und sich nicht erst aufraffen muss, eine Tasche zu packen und aus dem Haus zu gehen. Die eigene Dusche, keine neugierigen Blicke: So ist Sport für manche Leute erträglicher. Die Anschaffung der Geräte kostet nicht mehr, als der Beitrag im Fitness Studio, gemessen über die Zeit der Benutzung. Durch Ausprobieren und Schnupperkurse, zum Beispiel im Tennisverein, im Squash Club oder auch in einem Tanzverein kann man herausfinden, welche Sportart Spaß macht und Erfolge bringt. Aerobic, Walken und vieles mehr bietet sich zu Hause, aber auch gemeinsam mit Freunden an.